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    Hier dreht sich alles um den nationalen wie internationalen Curling-Sport

    Die Medienarbeit des ÖCV befindet sich noch im Aufbau. Gleichwohl unternimmt der ÖCV große Anstrengungen, die Curling-Interessierten aus dem In- und Ausland möglichst tagesaktuell und kompetent über die Ereignisse aus der Welt des Sports und des Curling-Sports im Besonderen zu informieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, Informieren, Teilen und Liken!

     

    Die News aus dem Zeitraum 06/2006 – 05/2013 gibt es hier >>

    Alle News im Überblick

    22.11.2016

    Österreich schlägt Schottland bei EM

    Österreich schlägt Schottland zum allerersten Mal bei einer EM!!

    Österreichs Curling-Team der Männer hat bei der Curling EM 2016 im schottischen Braehead für eine Sensation gesorgt. Skip Sebastian Wunderer, Philipp Nothegger, Martin Reichel und Mathias Genner besiegten Rekord-Europameister Schottland mit 7:6 nach Extra End. Für Aufsteiger Österreich war es der zweite Sieg bei dem Turnier.

     

    Die Gastgeber sind fünffacher Weltmeister und zehnfacher Europameister und treten bei der Heim-EM mit der Crew von Tom Brewster, Vize-Weltmeister von 2012, an. Sie gelten als Anwärter auf eine Medaille!

     

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    Sebastian Wunderer; Skip, Österreich, sagte nach dem Spiel:


    “Ich kann es nicht in Worte fassen... Wir waren der klare Außenseiter in diesem Spiel. Wir hatten ein tolles Spiel und ich bin so froh, dass es so ausgegangen ist. Unser Kampfgeist hat uns geholfen, dieses Spiel zu gewinnen. In den ersten zwei Ends hatten wir die Oberhand, aber wir waren damit noch nicht zufrieden, weil wir wussten, dass das nicht reicht... und wir haben weiter gekämpft."

    07.03.2016

    ÖSTM Mixed 2016 | Kitzbühel

    Constanze Ocker, Karina Toth, Mathias Genner und Sebastian Wunderer vom Kitzbühel CC gelingt die souveräne Titelverteidigung bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft Mixed.

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    Mit einem 6:2 Finalsieg gegen das das Team CFÖ Wien mit Skip Markus Forejtek besiegelten die Kitzbüheler ihre makelose Bilanz vom Wochende. Nur die späteren Bronze-Gewinner vom OCC Wien mit Skip Gernot Higatzberger gelang im Halbfinale gegen Wunderer & Co knapp die Sensation. Doch am Ende unterlagen die Wiener mit 4:6. Im Spiel um Bronze waren sie allerdings mit 10:5 siegreich gegen das Team DCC Linz mit Skip Rainer Ammer.

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    18.01.2016

    ÖSTM MD 2016 in Kitzbühel

    Karina Toth & Sebastian Wunderer gewinnen die Österreichische Staatsmeisterschaft im Mixed Doubles. Mit einem 9:5 Finalsieg setzten sich die beiden Kitzbüheler im clubeigenen Duell gegen Claudia Fischer & Christian Roth durch. Marijke Reitsma & Martin Reichel (ebenfalls Kitzbühel CC) gewannen am Ende Bronze gegen Anna Weghuber & Markus Schagerl vom DCC Linz.

    Karina Toth & Sebastian Wunderer werden Österreich bei der WMDCC 2016 in Karlstad-SWE (16.-24 April) vertreten.

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    Die Medaillengewinner zusammen mit dem Kitzbüheler Bürgermeister Dr. Klaus Winkler und KCC Vizepräsident Florian Huber

    09.12.2015

    Jollydays Charity - Curling

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    Seit einigen Jahren unterstützt Jollydays die Aktion "Licht ins Dunkel" mit einem speziellen Event im Rahmen der Seitenblicke Night Tour. Dabei konnte bisher schon viel Gutes getan werden. 

     

    Dieses Jahr wagte sich das Team Jollydays mit vielen prominenten Unterstützern aufs Curling-Eis.

     

    Das Team Jollydays bestand dabei aus: Ingrid Thurnher, Chiara Pisati, Andreas Kiendl, Norbert Oberhauser, Volker Piesczek, Beppo Harrach, Gerhard Zadrobilek, Bernie Weihsinger, Gerhard Holzinger und Robert Jahn. 

     

    Team Jollydays forderte das ehemalige Österreichische Curling Nationalteam um Skip Markus Forejtek aus Wien heraus. Die Wiener Curler nahmen die Herausforderung gerne an und gewährten dem Team Jollydays sogar einen Startvorteil, da sie sich des Sieges ziemlich sicher waren.

     

    Doch alle Startvorteile halfen dem Team Jollydays nicht. Forejtek & Co blieben Ihrer Favoritenrolle gerecht.

    Doch der einzig wahre Gewinner an diesem Abend war die gute Sache. Daherwurde mit großer Freude der Scheck im Wert von 20.000 Euro an Licht ins Dunkel übergeben.

     

     

    Weitere Impressionen von diesem Abend auf dem Curling-Eis in der Albert-Schultz Eishalle gibt es auf der Website von Jollydays.

     

    Auch das Seitenblicke Magazin war anwesend und hat die Veranstaltung zusammengefasst. Diesen Beitrag gibt es hier zu sehen. 

    30.11.2015

    ÖCV Herren 2016 wieder erstklassig!

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    Im Bild (v.l.n.r.): Sebastian Wunderer, Mathias Genner, Martin Reichel, Lukas Kirchmair, Philipp Nothegger und Coach Christian Roth

     

    Toller Erfolg für den ÖCV: Mit dem Gewinn der Silbermedaille in der B-Gruppe bei der EM in Esbjerg/Dänemark feierten  die Herren einen großen Erfolg. Erstmals seit 2002 wird daher das Herrenteam des ÖCV 2016 wieder in der A-Gruppe und somit unter den Top 10 in Europa spielen.

     

    Die jungen Curler vom Kitzbühler CC mit Lukas Kirchmair, Philipp Nothegger, Martin Reichel, Mathias Genner und Skip Sebastian Wunderer, war der Einzug in da B-Finale gegen Gastgeber Dänemark der Lohn für eine spielstarke EM-Woche. Nur gegen England patzten die Kitzbüheler in der Vorrunde. Das Halbfinale gegen Israel gewannen sie dann allerdings souverän mit 7:4. Schon vor der EM war klar, dass ein Sieg in der B-Gruppe nur über die im Grunde „erstklassigen“ Dänen  führen würde. Diese zeigten im Finale dann auch keine Schwäche. Trotzdem zog sich das ÖCV Team mit einem 4:6 mehr als achtsam aus der Affäre. Neben dem Titel in der B-Gruppe sicherte sich Dänemark in der World Challenge gegen den A-Gruppen 8. Italien außerdem noch die direkte Qualifikation für die WM 2016 in Basel.

     

    Dem Erfolg bei den Herren steht allerdings der Abstieg der Damen mit Rebecca Rose, Elisabeth Trauner, Marijke Reitsma, Hannah Augustin und Anna Weghuber in die C-Gruppe gegenüber. Zwar war schon im Vorfeld der EM klar, dass es für das international noch unerfahrene, frisch zusammengestellte Damenteam schwer sein wird, in der B-Gruppe zu bestehen. Doch die Spiele haben gezeigt, dass man durchaus Chancen gehabt hätte, neben dem Sieg gegen die Niederlande noch weitere Punkte zu holen. Hierzu fehlte allerdings die nötige Spielpraxis. Der ÖCV muss daher anerkennen, dass ihm ein Umbruch und Neuanfang im Damenbereich bevorsteht. Der Weg zurück in die B-Gruppe führt daher nur über eine konsequente Vorbereitung auf die C-EM im September/Oktober 2016.

    30.11.2015

    CC Baden Regio/Schweiz gewinnt in Traun

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    Das Team vom CC Baden Regio gewinnt souverän die 10. Oedseetrophy in Traun. Als einzige Mannschaft von insgesamt 26 gewannen die Schweizer alle 5 Spiele. Den 2. Rang erreichten die Routiniers vom Kitzbühel CC um Skip Alois Kreidl. Auf den 3. Platz kam der DCC Linz mit Skip Markus Schagerl. Das größte internationale Breitensporturnier Österreichs war erneut ein voller Erfolg.

     

    Endrangliste >>

    16.09.2015

    Der ÖCV trauert

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    Wir nehmen Abschied von Josef (Sepp) Nägele, einem Kitzbüheler Curler der 1. Stunde, der am Montag, dem 31. August 2015 nach kurzer schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen ist. Der Österr. Curling Verband, insbesondere der Kitzbühel Curling Club, dessen Ehrenmitglied Sepp war,  werden Dich, lieber Sepp, sehr vermissen.
    13.04.2015

    ÖSTM 2015 Kitzbühel | Linz und Kitzbühel gewinnen die Staatsmeisterschaft

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    Neuer Staatsmeister bei den Damen wird das Team vom

    Danube Curling Club Linz mit Skip Anna Weghuber, vor dem Team vom Kitzbüheler CC (Skip Veronika Huber) und dem Team vom CC Traun (Skip Karin Dressler).
    Bei den Herren konnte das Team um Sebastian Wunderer vom Kitzbüheler CC den Titel verteidigen. Silber ging an das Team vom CC Traun (Skip Boris Seidl) und Bronze an das Team vom Ottakringer CC (Skip Christopher Csenar).

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    02.02.2015

    OÖ Curling Schultag 2015

    Am 20. Jänner 2015 fand in der Eishalle Traun mit insgesamt 27 Schülern des Körner- und des Khevenhüller Gymnasiums ein Schulcurling-Nachmittag statt. Dabei wurden die Schüler von Ronald Niederhauser, Manuel Seidl sowie von Verena und Markus Schagerl (alle CC Traun) mit reichlich Spaß auf dem Eis in Spiel und Technik des Curling-Sports eingewiesen.

     

    Ausführlicher Bericht >>

     

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    10.02.2014

    ÖSTM Mixed 2014 | Kitzbühel

     

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    Perfekter Hattrick! Zum dritten Mal in Folge gewinnen Mathias Genner, Karina Toth (Skip), Constanze Hummelt und Sebastian Wunderer den Titel im Mixed und werden den ÖCV im September bei den EMCC 2014 in Kopenhagen vertreten.

     

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    13.02.2014

    EJCC 2014 in Lohja-FIN

    Endlich geschafft:

    Das Junioren-Nationalteam vom Kitzbüheler CC gewinnt bei der insgesamt 5. Teilnahme seit 2010 die European Junior Curling Challenge 2014 in Lohja/Finland. Damit qialifiziert sich eine Mannschaft des ÖCV erstmals für eine Junioren WM.

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    Im Bild: Christian Roth (Coach), Mathias Genner, Martin Reichelt (v.l.n.r. stehend) mit Sebastian Wunderer (Skip), Philipp Nothegger und Lukas Kirchmair (vorne v.l.n.r.)

    19.11.2013

    ÖM Mixed Doubles 2014

    Österreichischer Meister im Mixed Doubles zum 3. Mal in Folge:
    Claudia Fischer und Christian Roth vom Kitzbüheler Curling Club.
    Herzliche Gratulation und viel Erfolg bei der WM in Dumfries/SCO im April 2014!!

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    12.02.2014

    WSCC 2013 in Fredericton-CAN


    Die Sensation ist perfekt! Bei der ersten Teilnahme einer österreichischen Damen-Mannschaft an einer Senioren-WM konnte das Team um Skip Veronika Huber mit Traudi Koudelka, Anni Reiner, Heidi Gasteiger, Heidy Wallner und Coach Andi Unterberger im kanadischen Fredericton die erste WM-Silbermedaille in der Geschichte des ÖCV erringen!!


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    Mit insgesamt 4 Siegen und nur 2 Niederlagen teilte sich das Team nach der Round Robin den zweiten Platz und konnte sich im Tie-Break gegen Japan für das Halbfinale qualifizieren. Dort wurden die Seniorinnen aus Schottland mit 11:6 deutlich geschlagen. Die Freude über den Einzug ins Finale gleich beim WM-Debut war riesengroß! Im Spiel um die Goldmedaille gegen die seit 50 WM-Spielen ungeschlagenen kanadischen Seniorinnen musste sich das ÖCV-Team dann geschlagen geben.

    ÖCV-Pressemitteilungen

    15.12.2016

    EJCT Austrian Cup 2016

    Schottland und Deutschland gewinnen in Kitzbühel

     

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    Nach 2014 richtete der Österreichische Curling Verband zum 2. Mal den „EJCT Austrian Cup“ aus. Diesmal waren jeweils 5 Juniorinnen und 5 Junioren Teams aus Schottland, Tschechien, Polen, Deutschland und Österreich am Start. Bei den Juniorinnen gewann das Team mit Skip Sophie Jackson aus Schottland. Souverän und ungeschlagen holte sich hingegen die deutsche Junioren-Nationalmannschaft mit Skip Marc Muskatewitz den „EJCT Austrian Cup 2016“ in der Junioren-Konkurrenz.

     

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    Der ÖCV schickte mit Celine Moser, Sara Haidinger, Chiara Puchinger, Verena Pflügler und Maria Birbamer bei den Juniorinnen sowie Martin Seiwald, Florian Mavec, Damir Srebric, Jonas Backofen und Konstantin Kammerhofer bei den Junioren beide Nationalteams ins Rennen. Doch die internationale Konkurrenz war dieses Jahr definitiv noch zu stark für die talentierten österreichischen Nachwuchs-spieler.

     

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    So blieben beide Mannschaften zwar sieglos, aber die Trainer Veronika Huber und Boris Seidl beobachteten bereits erhebliche Fortschritte in der Leistungsentwicklung seit der letzten Saison. Für beide Teams war den EJCT Austrian Cup jedenfalls ein wichtiger Vorbereitungswettkampf im Hinblick auf die B-Junioren- und Juniorinnen Weltmeisterschaft 2017, die vom 03.-10. Jänner im schwedischen Östersund stattfindet.

     

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    ÖCV Bundestrainer und Organisator des EJCT Austrian Cups Uli Kapp zeigte sich mit der Durchführung des Events im Bundesleistungszentrum in Kitzbühel äußerst zufrieden. Alle Teams und deren Betreuer bescheinigten dem ÖCV in Zusammenarbeit mit dem Kitzbühel CC eine hervorragende Durchführung des Turniers und wollen auch im nächsten Jahr wieder nach Kitzbühel kommen.

     

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    Wenn die positive Entwicklung im ÖCV-Nachwuchsbereich so weitergeht, dann stehen die Vorzeichen sehr gut, dass der 3. EJCT Austrian Cup Anfang Dezember 2017 wieder in Kitzbühel stattfindet.

     

    Die Durchführung von Wettkämpfen im Rahmen der CURLING CHAMPIONS TOUR (CCT), wie etwa des „CCT Austrian Mixed Doubles Cups“ im Oktober, oder eben im Rahmen der EUROPEAN JUNIOR CURLING TOUR (EJCT) –  die Nachwuchsserie der CCT –  hat für den ÖCV einen sehr hohen Stellenwert. Hierdurch schafft man zum einen national wie international öffentlichkeitswirksame und attraktive Plattformen im eigenen Land. Anderseits stärkt es die internationale Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Athleten und Teams, die es zum Teil noch schwer haben, an vergleichbar hochwertigen und gut besetzten Wettkämpfen teilnehmen zu können.

     

     

    EJCT Austrian Cup 2016 | Schlussranglisten:

     

    Juniorinnen

     

    1.       Team Jackson-SCO

    2.       Team Fomm-GER

    3.       Team Beer-GER

    4.       Team Prodrabska-CZE

    5.       Team Moser-AUT

     

    Junioren

     

    1.       Team Muskatewitz-GER

    2.       Team Mares-CZE

    3.       Team Janowski-POL

    4.       Team Sutor-GER

    5.       Team Meiwald-AUT

     

    14.12.2016

    Österreich bleibt erstklassig

    Die Herren spielen auch 2017 unter den Top 10 in Europa

     

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    Die Nationalmannschaft der Herren sichert sich bei der ECC 2016 in Glasgow/Schottland am Ende einen starken 8. Platz. Die WM-Teilnahme 2017 in Edmonton/Kanada wurde hingegen denkbar knapp im letzten Spiel der sogenannten „WM-Challenge“ gegen die Niederlande verpasst. Gleichwohl bescherten Sebastian Wunderer, Mathias Genner, Martin Reichel, Philip Nothegger (alle Kitzbühel CC) und Markus Forejtek (CFÖ Wien) dem ÖCV den größten sportlichen Erfolg bei den Herren seit 2002 – der letzten WM Teilnahme bei den Herren.

     

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    Schon im ersten Spiel der Round Robin gegen die Schweiz setzte das ÖCV-Team ein Ausrufezeichen. Die favorisierten Eidgenossen wurden bis zum Schluss gefordert – lediglich ein Steal im 5. und ein 2er im 7. End verschaffte Ihnen den entscheidenden Vorteil zum 5:4 Sieg. Es folgte ein offensiver Schlagabtausch gegen Finnland im zweiten Spiel. Das Team um Akku Kauste setzte sich mit einem 3er im 6. End auf 6:2 ab. Allerdings konterten Wunderer & Co mit einem 3er im 8. und dem entscheidenden 2er im 10. End zum ersten Sieg bei dieser EM. Nach durchwachsener Leistung gegen Italien folgte allerdings die 2. Niederlage (6:9).

     

    Gegen Gastgeber und Rekordeuropameister Schottland keinen Punkt zu holen war hingegen eher einkalkuliert. Aber es kam ganz anders: Die Schotten um Tom Brewster taten sich gegen die selbstbewusst aufspielenden Aufsteiger aus Österreich unerwartet schwer. Im 10. End gelang ihnen nur 1 Punkt zum Ausgleich. Österreich ging daher mit dem Hammer in die Verlängerung. Dort hatte Schottland beste Voraussetzungen mit einem Steal doch noch den „Underdog“ niederzuringen. Aber Sebastian Wunderer nützte mit seinem letzten Stein die Chance, die sich bot, die Sensation mit einem „Draw to the Button“ perfekt zu machen (7:6).

     

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    In Spiel 5 hatte das ÖCV-Team den routinierten Norwegern jedoch nichts entgegenzusetzen (1:9). Aber hiervon unbeeindruckt dominierte Team Austria die anschließende Partie gegen Vizeweltmeister Dänemark. Zwar waren die Dänen bei dieser EM komplett außer Form, gleichwohl nütze ein starkes ÖCV-Team die Chancen konsequent zum deutlichen 9:3 Sieg. Mit dem insgesamt 3. Punkt bei dieser EM wähnte man sich fortan nicht nur auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sondern hatte nunmehr beste Chancen auf den Klassenerhalt und sogar die direkte WM-Qualifikation.

    Allerdings folgte eine schwache Partie gegen Russland (5:11) und gegen den Weltmeister Schweden dann die insgesamt 5. Niederlage (3:10). Alles lief somit auf das letzte Round Robin Spiel gegen Deutschland hinaus. Mit einem Sieg hier, hätte Team Austria alles klarmachen können, was zuvor nicht wirklich realistisch erschien: Top-6 Platzierung und WM-Teilnahme unmittelbar nach dem Aufstieg in die A-Gruppe. Doch nach einem miserablen EM-Start (0:4) machten die Deutschen um Skip Alexander Baumann wohl ihr bestes Spiel der Woche ausgerechnet gegen das ÖCV-Team. Zudem war die Nervosität im Hinblick auf die mögliche Sensation in diesem Spiel gerade auch bei Sebastian Wunderer spürbar – ihm gelang zu Beginn der Begegnung so gut wie nichts. Der frühe Rückstand konnte so am Ende nicht mehr aufgeholt werden (3:11).

     

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    Österreich blieb der bange Blick auf die Nebenbahnen: Dänemark verlor zwar das letzte Spiel gegen die Schweiz und stand somit als erster Absteiger fest. Würde Italien aber gegen Finnland gewinnen, dann wäre Österreich zumindest schon mal sicher auf dem 8. Platz. Finnland bäumte sich jedoch nochmals auf und holte sich gegen Italien ebenso den 3. Punkt. Somit lagen Österreich, Italien und Finnland nicht nur punktemäßig gleich auf, sondern hatten sich auch noch im Kreis geschlagen. Das abschließende Ranking für den 7. Platz nach der Round Robin erfolgte somit über die Draw Shot Challenge. Hier hatte Italien die besten Resultate und bekam somit direkt den 7. Platz zugesprochen. Das ÖCV-Team musste nunmehr in den direkten Abstiegskampf gegen Finnland.

     

    Im Tiebreak zeigten sich Wunderer & Co allerdings nervenstark und wieder von Ihrer besten Seite. Ein 2er im 8. End und ein Steal im 9. nach einem Fehlstein des finnischen Skips brachte die entscheidende 2-Steine Führung, die Finnland im 10. End nicht mehr ausgleichen konnte (7:5). Der Klassenerhalt war geschafft!

     

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    Jetzt ging es um das „Sahnehäubchen“ – das WM-Ticket. Der Weg führte über die sogenannte WM-Challenge gegen die Niederlande, den Sieger der B-Gruppe, in einer Serie „Best out of 3“.

    Das erste Spiel in der A-Arena gewinnt Team Austria kontrolliert mit 7:6. Ab dem zweiten Spiel wurde nur noch in der B-Halle gespielt. Dass die Eisverhältnisse dort komplett andere sind, war dem ÖCV-Team bewusst. Doch in Spiel 2 ging aus österreichischer Sicht rein gar nichts zusammen (2:9). Die Entscheidung fiel somit im insgesamt 13. Spiel für Team Austria bei dieser EM. Nach der herben Niederlage am Morgen, zeigte sich das Team erholt. Im 8. End hatte es zudem die beste Chance, das Spiel an sich zu reißen. Doch nach einem bitteren Fehlstein drehte die Niederlande das ganze End und scorte am Ende 2. Österreich agierte im 9. End dann zunehmend nervös und konnte nur ausgleichen. Der Weg zur WM 2017 führte somit nur über einen Steal im 10. End. Die Chancen hierfür standen sehr gut bis zum letzten Stein von Jap van Dorp. Doch der niederländische Skip behielt die Nerven und legte seinen letzten Stein auf den Button zum 6:5 Sieg.

     

    Das „Sahnehäubchen“ blieb Team Austria somit verwehrt. Unterm Strich kann der ÖCV mit dem Abschneiden der Mannschaft aber äußerst zufrieden sein. Der Klassenerhalt war das erklärte Ziel vor der EM – das  wurde erreicht. Nun können bereits die Weichen für eine erfolgreiche EM-Teilnahme 2017 in St. Gallen gestellt werden. Ein Platz unter den Top 7 dort würde die Teilnahme bei der WM 2018 in Las Vegas/USA bedeuten.

    14.01.2016

    Junioren B-WM 2016 in Lohja

    Vom 3.-10. Jänner 2016 fand die Junioren B-WM in Lohja (Finnland) statt. Seit über zehn Jahren war der ÖCV dabei erstmals wieder mit zwei Teams vertreten. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Burschen setzten sich die Junioren Nationalteams primär aus Schülerinnen und Schülern des BG/ BORG St. Johann in Tirol zusammen. Nur die Junioren wurden durch Nationalspieler Mathias Genner vom Kitzbühel CC verstärkt und hatten so eine erfahrene Kraft in ihren Reihen.

     

    Obwohl die Schüler und Schülerinnen erst diese Saison im Rahmen des START' CURLING Programms des ÖCV mit dem Curling-Sport begonnen haben, demonstrierten sie viel Engagement und großen Trainingseinsatz. Die Trainer waren daher im Vorfeld überzeugt, dass die Teilnahme bei dieser WM zwar ein Sprung ins kalte Wasser sein wird, aber in jedem Fall eine äußerst gute, internationale Erfahrung für alle Beteiligten. So wurden die letzten Wochen durch viele Trainingseinheiten im Bundesleistungszentrum für Curling in Kitzbühel intensiv genutzt, um die jungen Athleten auf Ihre große Herausforderung in Finnland vorzubereiten. Der Spaß sollte bei aller Aufregung vor dem WM-Debüt aber gleichwohl nicht zu kurz kommen!

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    Insgesamt 52 Juniorenteams aus aller Welt nahmen an diesen Titelkämpfen teil. Darunter auch Nationen wie Australien, Neuseeland, China, Japan, usw. neben den europäischen Nachbarländern.

     

    Die jungen ÖCV-Athleten konnten in den ersten Spielen aufzeigen, dass sie sportliches Talent und Teamgeist haben. So lagen die Burschen (Mathias Genner, Damir Srebric, Niklas Haas, Martin Seiwald und Jonas Backofen) zum Beispiel gegen die starke Mannschaft aus Russland (der spätere Junioren Curling B-Weltmeister 2016!) zur Halbzeit sensationell in Führung. Doch schlussendlich mussten sie sich in ihrem Auftaktspiel mit 4:7 geschlagen geben. Nach weiteren Niederlagen gegen Estland, Slowenien, Spanien, England und Dänemark ging es im letzten Spiel gegen Gastgeber Finnland. In einem spannenden Schlagabtausch bis zum 8.End konnten die Jungs das Spiel mit 7:6 gewinnen! Dies war gegen die favorisierten Finnen mehr als eine Überraschung.

    Obwohl den Mädchen (Romy Gollner, Celine Moser, Sara Haidinger, Chiara Puchinger und Verena Pflügler) leider kein "Ehrenpunkt" geglückt ist, haben sie gleichwohl mit einer tollen Entwicklung über die WM-Woche gegen die Gegner aus Tschechien, Slowenien, Italien, Ungarn und England hinweg aufgezeigt. Gegen England führte man sogar zwischendurch mit 3:0. Wie man eine solche Führung dann auch verteidigt, werden sie zukünftig gewiss unter Beweis stellen.

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    Bei bis zu -27°C Außentemperatur im verschneiten Lohja  präsentierte sich der skandinavische Winter der ÖCV-Delegation von seiner besten, wenn auch dunklen Seite. Dagegen empfanden die Spieler die Eishalle sogar als warm. Die Mädchen und Burschen hatten jedenfalls viel Spaß bei Ihrer WM-Premiere und repräsentierten das Wintersportland Österreich vorbildlich! 

     

    Schließlich gebührt ein besonderer Dank dem BG/ BORG St. Johann, allen voran der Schulleitung Direktorin Mag. Brigitta Krimbacher sowie den SportlehrerInnen, welche das sportübergreifendes Schulprojekt in Kooperation mit dem ÖCV und dem Kitzbühel CC von Anfang an unterstützt haben. Nur so konnten die sportbegeisterten Jugendlichen im Turnunterricht entdeckt und im Rahmen des START' CURLING Programms professionell auch in der Kürze der Zeit auf die B-WM vorbereitet werden.

    19.11.2013

    ÖCV PM 2014 | 1

    Junioren Nationalteam wird 8. bei der WM in Flims/Schweiz

     

    WM-Premiere ist gelungen: Mit 3 Siegen aus insgesamt 9 Spielen erfüllt das ÖCV-Team mit Philipp Nothegger, Lukas Kirchmair, Martin Reichel, Mathias Genner und Sebastian Wunderer die eigene Zielvorgabe und hat sich überdies mit zum Teil sehr guten spielerischen Leistungen den Respekt der internationalen Konkurrenz erspielt.

    Trotzdem schmeckt das Ergebnis auch ein wenig bitter. Denn es wäre durchaus möglich gewesen, sogar 1-2 Siege mehr einzufahren. Damit hätte man den 6. oder 7. Platz erreichen können und wäre somit bereits sicher für die kommende Weltmeisterschaft qualifiziert gewesen. Der Weg zur WM 2015 führt deshalb erneut nur über die European Junior Curling Challenge 2015. Coach Christian Roth und Bundestrainer Uli Kapp sind mit der Leistung und dem Abschneiden der Mannschaft gleichwohl sehr zufrieden. "Für uns ging es in erster Linie darum, bei der ersten Teilnahme an einer WM überhaupt, Erfahrung zu sammeln und uns dabei gut zu verkaufen. Das Team hat sich durch sehr gute Spiele den Respekt der anderen Nationen verdient. Aber wir mussten auch erkennen, dass noch ein gutes Stück Arbeit vor uns liegt, wenn wir mit der Weltspitze mithalten wollen. Erst wenn es uns gelingt, unsere Spielstärke konstant auf hohem Niveau zu halten, haben wir auch Chancen, zu den Top 6 der Welt zu gehören" analysiert Bundestrainer Uli Kapp.

     

    0594660001394119683.jpgDas ÖCV-Team hat bei der heutigen Heimreise nicht nur gute Erfahrungen im Gepäck, sondern Skip Sebastian Wunderer zudem eine besondere Auszeichnung - den "Sportsmanship Award". Hierzu erhielt er von allen Spielern der gegnerischen Teams die meisten Stimmen. Für sie verkörperte der österreichische Skip während der gesamten WM-Woche die traditionellen Werte von sportlichem Können, Ehre, Fair Play, Sportsmanship und Freundschaft innerhalb der Curling-Welt am besten.


    Alle Ergebnisse und Platzierungen gibt es hier im Überblick >>

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