Freitag

30|11|2018

WCT Austrian Junior Cup 2018

0110554001541751230.jpgIm Rahmen der World Curling Tour spielen 5 int. Juniorinnen-Teams und 5 int. Junioren-Teams zum 4. Mal den "Austrian Cup" im Sportpark in Kitzbühel aus.
  • Willkommen auf der Website des ÖCV

    Wir begrüßen Sie herzlich auf der neuen Internet-Plattform des Österreichischen Curling Verbandes (ÖCV). 

     

    Unser Anliegen ist es, den ÖCV als offenen, modernen Sportfachverband und obersten Repräsentanten des österreichischen Curling-Sports im Rahmen einer informativen und unterhaltsamen Internet-Präsenz darzustellen. Wir wollen Sie bei Ihrem Besuch nicht nur bestens rund um den Curling-Sport informieren, sondern Ihre Lust auf den Curling-Sport wecken. Bestenfalls bewerben Sie sich gleich online für den „Start Ihrer Curling-Karriere“. 

     

    Bitte beachten Sie auch unser Online-Angebot bei Facebook und Twitter.

     

    Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß!

     

       
     

     

     

    Curling national betrachtet:

     

    Der ÖCV blickt inzwischen auf eine mehr als 30-jährige Geschichte zurück. So konnte er in den letzten Jahren auch den ein oder anderen Achtungserfolg erzielen:

     

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      • April 2016: Das ÖCV Mixed Doubles Team (Karina Toth und Sebastian Wunderer) erreichen bei der WM in Karlstad/Schweden den 11. Platz (bei 42 teilnehmenden Nationen) und sichern dem ÖCV bereits 2 Olympiapunkte für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea
      • November 2015: Das Herren-National-Team des ÖCV gewinnt die Silbermedaille bei der EM in der B-Gruppe; der ÖCV spielt 2016 erstmals seit 2002 wieder in der A-Gruppe bei einer Herren-EM
      • November 2014:  Das Frauen-National-Team des ÖCV erreicht erneut die Play-Off-Spiele, verpasst den Aufstieg in die A-Gruppe um einen Sieg und wird letztlich 4. bei der EM in der B-Gruppe
      • März 2014: Das Junioren-Nationalteam mit Sebastian Wunderer, Mathias Genner, Martin Reichel, Lukas Kirchmair und Philipp Nothegger erreicht mit insgesamt 3 Siegen den 8. Platz bei der Junioren WM in Flims/Schweiz.
      • Januar 2014: Das Junioren-Nationalteam mit Sebastian Wunderer, Mathias Genner, Martin Reichel, Lukas Kirchmair und Philipp Nothegger gewinnen die European Junior Curling Challenge 2014 in Lohja/Finland und qualifizieren den ÖCV somit erstmals für eine Junioren WM.
      • November 2013: Constanze Hummelt, Andrea Höfner, Anna Weghuber, Tina Sauerstein und Marijke Reitsma erreichen den 4. Platz bei der EM in der B-Gruppe
      • Oktober 2013: Das Junioren-National-Team des ÖCV erreicht das Finale des „EJCT Live Channel Cup“ in Harnösand/Schweden
      • April 2013: Veronika Huber, Traudi Koudelka, Anni Reiner und Heidi Gasteiger gewinnen die Silbermedaille bei den Seniorinnen Weltmeisterschaften in Fredericton/Kanada
      • Dezember 2012: Karina Toth, Constanze Hummelt, Anna Weghuber und Marijke Reitsma gewinnen überraschend Bronze bei der EM in der B-Gruppe
      • Oktober 2012: Karina Toth, Sebastian Wunderer, Constanze Hummelt und Mathias Genner verpassen gegen Schottland nur knapp den Einzug in das Finale der Mixed-EM und werden am Ende 4.
      • April 2012: Claudia Toth und Christian Roth gewinnen die erste WM-Medaille (Bronze)  im sog. Mixed-Doubles
      • Januar 2012: Bei den YOG 2012 in Innsbruck gewinnt das Junioren-Mixed-Team mit Mathias Genner, Camilla Schnabel, Martin Reichel und Irena Brettbacher das Auftaktspiel gegen die Medaillenkandidaten aus Kanada und schlägt sich im weiteren Wettbewerb beachtlich.
      • Dezember 2004 & 2006: Die Frauen Mannschaft gewinnt jeweils Gold bei der EM in der B-Gruppe und qualifiziert sich für die A-Gruppe im Folgejahr; allerdings wurde die in der A-Gruppe mögliche WM-Qualifikation dann jeweils mit einem 9. Platz knapp verpasst.
      • April 2002: Alois Kreidl, Stefan Salinger, Andreas Unterberger, Werner Wanker und Richard Obermoser werden 10. bei der WM.

     

    Trotz seines erheblichen Potentials und nach wie vor guten Chancen, internationale Erfolge erzielen zu können, steht der Curling-Sport in Österreich noch ganz am Rande der Sportlandschaft. Das soll sich jedoch ändern. Insoweit ist der ÖCV bemüht, junge Talente zu fördern und diesen faszinierenden Lifetime-Sport einem breiten Publikum näher zu bringen.

     

    Curling global betrachtet:


    • Das mediale Interesse ist enorm: Curling wurde bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver mit einer Gesamtsendezeit von 1.125 Stunden in 35 Länder übertragen. Durchschnittlich sahen pro TV-Minute 22,6 Millionen zu. Curling erzielte damit weltweit die dritthöchste TV-Quote bei diesen Winterspielen!
    • Curling ist der weltweit am schnellsten wachsende Sport überhaupt – allein nach den Olympischen Winterspielen 2010 kamen 24 weitere Curling-Nationen hinzu.
  • "START CURLING" in Österreich

     

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    Alle Informationen im Überblick:

    • SCHOOL CHALLENGE

       

      Die aktuelle Zwischenrangliste gibt's hier >>








      SCHOOL CHALLENGE

    • JUNIORS CHALLENGE

       

      Die aktuelle Zwischenrangliste gibt's hier >>








      JUNIORS CHALLENGE

    • IDEE

       

      An einem Curling-Schultag lernen die SchülerInnen erstmals die Grundlagen des Curling-Sports. Am Ende dieses Events bilden die Schüler Teams, bestehend aus zwei Personen. Diese treten dann in zwei Disziplinen ("Takeout" und "Draw Shot") an, um eine gewisse Punktezahl zu erreichen. 

      Die Ergebnisse/Punktezahl der Teams werden anschließend auf der Website des Österreichischen Curling Verbandes unter "START' CURLING" veröffentlicht. 
      Diese Challenge wird über einen gewissen Zeitraum gespielt und die Siegerteams erhalten letztlich ihre Urkunden und Preise.

       







      IDEE

    • REGLEMENT

       

      • Teilnahmebedingungen
      • Disziplinen
      • Beispiele
      • Formulare

       

      gibt es hier >>








      REGLEMENT

    • NEWS

       

      Hier findet Ihr aktuelle Beiträge und Bilder zu den einzelnen Curling-Schultagen >>








      NEWS

    • KONTAKT

       

      Hier geht's zum "START' CURLING" Betreuer-Team des Österreichischen Curling Verbandes >>








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ÖCV | Wettkampfordnung 2018

 

0900931001400593557.jpgWettkampfordnung - Stand Januar 20180900931001400593557.jpg

 

Inhalt

 

1 Vorbemerkung

2 Spielordnung für Wettbewerbe des ÖCV
2.1 Spiel- und Wettkampfregeln
2.2 Qualifikation für den Hauptwettkampf
2.3 Verzicht, Rücktritt und Nichtantreten
2.4 Disziplinarische Sanktionen wegen Missachtung reglementarischer Vorschriften
2.5 Wertung und Rangliste
2.6 Teammeeting
2.7 Mannschaftskleidung

3 Organisation und Durchführung der Wettbewerbe des ÖCV
3.1 Zuständigkeit
3.2 Spielleitung
3.3 Schiedsrichter
3.4 Besondere Anforderungen an den Austragungsort
3.5 Terminierung und Vergabe
3.6 Ausschreibung
3.7 Spielplan
3.8 Meldung zur Teilnahme
3.9 Allgemeine Teilnahmeberechtigung

 

4 Wettbewerbe des ÖCV
4.1 Österr. Staatsmeisterschaften der Damen und Herren

4.2 Österr. Staatsmeisterschaften der Mixed Doubles
4.3 Österr. Staatsmeisterschaften der Mixed Teams
4.4 Österr. Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren
4.5 Österr. Meisterschaften der Rollstuhlteams

4.6 Österr. Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren

5 Teilnahme an internationalen Wettbewerben
5.1 Nominierungsrecht des ÖCV

5.2 Nominierung für internationale Wettkämpfe mit olympischen bzw. paralympischen Status

5.3 Nominierung für internationale Wettkämpfe der Juniorinnen und Junioren

5.4 Nominierung für internationale Wettkämpfe der Seniorinnen, Senioren und Mixed Teams
5.5 Sponsoring
5.6 Finanzielle Unterstützung

 

6 Änderungen der Wettkampfordnung

 

 

 

1.        Vorbemerkung

 

Die vorliegende Wettkampfordnung regelt den Sport- und Spielbetrieb des Österreichischen Curling Verbandes (ÖCV) und ist bei allen offiziellen Wettbewerben des ÖCV anzuwenden.

Alle Wettbewerbe des ÖCV werden im Einklang mit dem Spirit of Curling bestritten und durchgeführt. Gemäß Art. 15 der Satzung des ÖCV unterliegen die an Wettbewerben des ÖCV teilnehmenden Personen den jeweils gültigen Anti-Doping-Bestimmungen des internationalen Verbandes.

 

Im Text wurde überwiegend auf eine geschlechterspezifische Trennung aufgrund einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

 

 

Wettbewerbe des ÖCV sind folgende Meisterschaften:

 

a)       Österreichische Staatsmeisterschaften der Herren (Art. 4.1)

b)       Österreichische Staatsmeisterschaften der Damen (Art. 4.1)

c)       Österreichische Staatsmeisterschaften der Mixed Doubles (Art. 4.2)

d)       Österreichische Staatsmeisterschaften der Mixed Teams (Art. 4.3)

e)       Österreichische Meisterschaften der Junioren (Art. 4.4)

f)        Österreichische Meisterschaften der Juniorinnen (Art. 4.4)

g)       Österreichische Meisterschaften der Rollstuhlteams (Art. 4.5)

h)       Österreichische Meisterschaften der Seniorinnen (Art. 4.6)

i)        Österreichische Meisterschaften der Senioren (Art. 4.6)

j)        Österreichische Schulmeisterschaften (Art. 4.7)

k)       Österreichische Open Air Meisterschaften (Art. 4.8)

 

 

Die Technische Kommission des ÖCV (Zusammensetzung gemäß Art 6.3 iVm 11 Satzung des ÖCV), bestehend aus Sportwart, Jugendwart und Bundestrainer ist berechtigt:  

 

a)        weitere Meisterschaften einzuführen

b)        einzelne Meisterschaften auszusetzen

c)        einzelne Meisterschaften auf Grund besonderer Umstände abzusagen.

 

 

2.        Spielordnung für Wettbewerbe des ÖCV

 

2.1       Spiel- und Wettkampfregeln

 

2.1.1    Alle Wettbewerbe des ÖCV werden gemäß dieser Wettkampfordnung und den Regeln der World Curling Federation (WCF) durchgeführt.

 

2.1.2    Änderungen und Abweichungen von den vorgegebenen Regelwerken sind von der Spielleitung grundsätzliche bereits in der Ausschreibung bekannt zu geben. Sollte es nach der Ausschreibung zu notwendigen Änderungen kommen, sind diese entweder mit der Aussendung des Spielplans oder spätestens beim offiziellen Teammeeting zu Beginn des Wettbewerbs seitens der Spielleitung zu verkünden.

 

 

2.2       Qualifikation für den Hauptwettkampf

 

2.2.1    Direkte Qualifikation durch Platzierung

 

Die Mannschaften, welche im Vorjahr die ersten vier Plätze belegt haben, sind automatisch für den Hauptwettkampf qualifiziert, sofern mindestens drei Spieler dieser Mannschaft, erneut als Mitglied dieser Mannschaft für die ausstehende Meisterschaft gemeldet werden und daran teilnehmen. Bei Mixed Doubles Mannschaften gilt das für beide Spieler.

 

2.2.2    Direkte Qualifikation des Ausrichters

 

Außerdem hat der Ausrichter einer Staatsmeisterschaft das Recht auf einen fixen Startplatz, sofern sich keine seiner Mannschaften bereits nach 2.2.1 für den entsprechenden Hauptwettkampf qualifizieren konnte. Richtet ein Landesverband die Staatsmeisterschaft aus, obliegt ihm die Auswahl des zu entsendenden Teams aus seinem Verband für diesen Startplatz.

 

2.2.3    Vorrunde

 

Melden mehr als acht Mannschaften für eine (Staats-)Meisterschaft, kann im Vorfeld eine Vorrunde über die Vergabe der übrigen Plätze für den Hauptwettkampf gespielt werden.

 

 

2.3       Verzicht, Rücktritt und Nichtantreten

 

2.3.1    Teilnahmeverzicht und Rücktritt

 

Verzichtet eine bereits qualifizierte Mannschaft auf die Teilnahme am betreffenden Wettbewerb oder tritt eine gemeldete Mannschaft zurück, so hat der Skip dies umgehend der Spielleitung zu melden und im Fall eines Rücktritts auch zu begründen. Sollte ein Rücktritt unbegründet oder leichtfertig erfolgen, behält sich die Technische Kommission vor, gemäß Art 2.4.2 iVm 2.4.4 Sanktionen gegen diese Mannschaft bzw. ihre Spieler auszusprechen.

 

2.3.2    Nachrückverfahren

 

Verzichtet eine qualifizierte Mannschaft vor der Vorrunde auf die Teilnahme an einem Hauptwettkampf, rückt die 5.platzierte Mannschaft der vorigen Staatsmeisterschaft nach.

 

Verzichtet eine qualifizierte Mannschaft nach der Vorrunde auf die Teilnahme an einem Hauptwettkampf, rückt die bestplatzierte nicht qualifizierte Mannschaft aus der Vorrunde nach.

 

2.3.3    Insbesondere die Punkte:

  • Nichtantreten einer Mannschaft,
  • Weniger als drei spielfähige Spieler am Eis,
  • Vorzeitiger Abbruch eines Spiels, wegen zu hohem Rückstand
  • Verstoße gegen die Missachtung des Reglements oder den „Spirit of Curling“,

          

werden gemäß den WCF Regeln gehandhabt.

 

2.3.4    Ein Spielverzicht ist grundsätzlich gestattet, wenn ein Spiel keinen Einfluss auf die Klassierung bezüglich aller teilnehmenden Teams hat. Dieser ist vorab mit der Spielleitung abzuklären und ihre Entscheidung gilt.

 

 

2.4       Disziplinarische Sanktionen wegen Missachtung reglementarischer Vorschriften

 

2.4.2    Zuständig für Sanktionen während des Wettkampfs ist die Spielleitung. Zuständig für Sanktionen außerhalb eines Wettkampfs ist die Technische Kommission.

           

2.4.3    Die Spielleitung und die von ihr eingesetzte(n) Schiedsrichte(r) haben folgende Sanktionskompetenzen:

  • Aussprechen einer Verwarnung
  • Ausschluss eines Spielers oder Betreuers vom laufenden oder folgenden Spiel
  • Disqualifikation eines Teams vom Wettkampf
  • Entzug des Rechts des letzten Steines
  • 1. End mit „1:0“ verloren

 

2.4.4    Die Technische Kommission hat folgende Sanktionskompetenzen:

  • Aussprechen einer Verwarnung
  • Wettkampfsperren einzelner Spieler, Betreuer oder der gesamten Mannschaft bis zu einem Jahr für einzelne Wettkämpfe oder alle Wettbewerbe des ÖCV
  • Ausschluss einzelner Spieler oder der gesamten Mannschaft aus dem Challenge-und/oder Förderprogramm des ÖCV

 

2.4.5    Sanktionierte Spieler, Mannschaften und Betreuer haben das Recht, unter Anrufung des Schiedsgerichts des ÖCV gegen die ausgesprochene Sanktion Einspruch einzulegen. Das Verfahren ist in Art. 13 Abs. 2 Satzung des ÖCV geregelt.

 

 

2.5       Wertung und Rangliste

 

2.5.1    Bei allen Wettbewerben des ÖCV wird grundsätzlich gemäß den WCF Regeln gespielt. Sollte es Abweichungen von diesen Regeln geben, so müssen diese explizit in der Ausschreibung für den Wettkampf bekannt gegeben werden.



2.6       Teammeeting

 

2.6.1    Das Teammeeting wird grundsätzlich ebenfalls wie in den WCF vorgegeben durchgeführt.  

 

 

2.7       Mannschaftskleidung

 

2.7.1    Alle an Wettbewerben des ÖCV teilnehmenden Mannschaften müssen aufgrund der eindeutigen Erkennbarkeit und der repräsentativen Außenwirkung einheitliche Spielkleidung tragen. Dabei müssen die Trikots in Grundfarbe und Design identisch sein.

 

2.7.2    Das Tragen von österreichischen Nationaldressen während der Wettbewerbe des ÖCV ist untersagt. Diese sind ausschließlich für den internationalen Einsatz für den ÖCV vorgesehen.

 

2.7.2    Verstöße gegen diese Vorschriften werden gemäß Art. 2.4 sanktioniert.

 

 

3.        Organisation und Durchführung der Wettbewerbe des ÖCV

 

3.1       Zuständigkeit

 

Für die ordnungsgemäße Durchführung eines Wettbewerbs des ÖCV ist die Spielleitung in Zusammenarbeit mit dem ausrichtenden Verein bzw. Landesverband zuständig.

 


3.2       Spielleitung

 

3.2.1    Die Spielleitung für alle Wettbewerbe des ÖCV obliegt grundsätzlich dem Sportwart. Er ist befugt, Stellvertreter für die Spielleitung eines Wettkampfes zu bestellen. Zuständiger Spielleiter während eines Wettkampfes des ÖCV ist demnach entweder der Sportwart selbst oder ein von ihm bestellter Stellvertreter.

 

3.2.2    Der für den jeweiligen Wettbewerb des ÖCV zuständige Spielleiter hat die Ausschreibung und den Spielplan zu erstellen, das Teammeeting und den Ergebnisdienst zu leiten. Sofern und soweit kein Schiedsrichter bestellt werden konnte, hat er überdies die Aufgaben des Schiedsrichters gemäß Art. 3.3 zu übernehmen.

 

3.2.3    Der zuständige Spielleiter darf an der betreffenden Meisterschaft grundsätzlich nicht selbst teilnehmen. Ausnahmsweise gilt diese Regelung im Sinne des Spirit of Curlings nicht, wenn kein adäquater Stellvertreter bestellt werden kann, dies mit der Zustellung des Spielplans an die teilnehmenden Mannschaften bekannt gemacht worden ist und diese hiergegen binnen einer Woche nach Zugang des Spielplans keinen Einspruch erheben.

 

 

3.3       Schiedsrichter

 

3.3.1    Grundsätzlich muss zu jedem Wettbewerb des ÖCV mindestens ein Schiedsrichter bestellt werden. Es können jedoch durch die Spielleitung auch mehrere Schiedsrichter bestellt werden. Der austragende Verein oder Landesverband hat der Spielleitung regelkundige Personen rechtzeitig vorab vorzuschlagen. Sind mehrere Schiedsrichter bestellt worden, ernennt der Spielleiter einen davon zum Oberschiedsrichter. Der Oberschiedsrichter soll beim Teammeeting offiziell bekannt gegeben werden.

 

3.3.3    Schiedsrichter dürfen nicht an der betreffenden Meisterschaft teilnehmen, es sei denn die Ausnahmeregelung des Art. 3.2.2 iVm 3.2.3 findet Anwendung.  

 

3.3.4    Schiedsrichter sind für die Überwachung der ordnungsgemäßen Abwicklung des Wettkampfes vor Ort verantwortlich und haben insbesondere die Teilnahmeberechtigung der Spieler und Mannschaften zu Beginn des Wettbewerbs festzustellen.

 

3.3.5    Schiedsrichter haben sich an die Regeln und Bestimmungen dieser Wettkampfordnung zu halten. Schiedsrichterentscheidungen sind endgültig. In Zweifelsfällen, welche die Regelauslegung betreffen, entscheidet der Oberschiedsrichter endgültig.

 

 

3.4       Besondere Anforderungen an den Austragungsort

 

3.4.1    Die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften werden in einer gedeckten Halle auf speziell für Curling präpariertem Eis durchgeführt. Hiervon ausgenommen sind Open Air Meisterschaften.

 

3.4.2    Den Schiedsrichtern ist zur Ausübung ihres Amtes vom ausrichtenden Verein ein Sitzplatz mit freiem Blick über alle Spielfelder und nach Möglichkeit ein beheizter Raum zur Verfügung zu stellen.

  

3.4.3    Ein zuständiger Eismeister wird für die Österreichischen Staatsmeisterschaften vom ÖCV ernannt und dessen Kosten werden vom ÖCV übernommen.

 

3.4.4    Für die Unterkunft des Schiedsrichters sowie des Eismeisters ist der austragende Verein oder Landesverband zuständig.

 

 

3.5       Terminierung und Vergabe

 

3.5.1    Alle Termine und Austragungsorte für Wettbewerbe des ÖCV werden von der Technischen Kommission festgelegt. Diese werden, nachdem der WCF alle Termine ausgeschrieben hat, mit dem Bundesleistungszentrum, dem austragenden Verein der Staatsmeisterschaft sowie dem Bundestrainer abgestimmt, und an die Vereine versendet.

 

3.5.2    Alle Wettbewerbe des ÖCV können auf ein oder zwei Wochenenden verteilt gespielt werden.

 

3.5.3    Alle Wettbewerbstermine für die folgende Saison sind den Vereinen durch den ÖCV ehestmöglich bekannt zu geben. 

 

3.5.4    Die Spielleitung entscheidet, wenn aus besonderen Umständen Termine oder Austragungsorte geändert werden müssen. In diesem Fall hat diese alle betroffenen Mannschaften von der getroffenen Entscheidung unverzüglich schriftlich zu unterrichten.

 

3.5.5    Mitgliedsvereine des ÖCV können sich bis zum 30. April eines jeden Jahres schriftlich vorab, spätestens während der jährlichen Mitgliederversammlung um die Ausrichtung eines Wettbewerbs im übernächsten Jahr schriftlich bei der Technischen Kommission bewerben. Bei der Vergabe der Wettbewerbe ist darauf zu achten, dass die Landesverbände nach Möglichkeit ausgewogen zum Zuge kommen.

 

 

3.6       Ausschreibung

 

3.6.1    Die Spielleitung veröffentlicht für den entsprechenden Wettbewerb eine detaillierte Ausschreibung spätestens vier Wochen vor dem jeweiligen Meldeschluss.

 

3.6.2    Die Ausschreibung hat insbesondere Datum und Austragungsort für den Hauptwettkampf sowie eindeutige Angaben zu einer möglichen Vorrunde zu enthalten. Außerdem müssen die Teilnahmebedingungen, das Nenngeld, das Meldeformblatt und die Ausschlussfrist für die Meldung enthalten sein.

 

 

3.7       Spielplan

 

3.7.1    Den Spielplan hat die Spielleitung den Teilnehmern spätestens eine Woche nach Meldeschluss des betreffenden Wettbewerbs mitzuteilen.

 

3.7.2    Teilnehmer aus demselben Verein müssen nach Möglichkeit zuerst gegeneinander gesetzt werden. Spielen mehr als zwei Teams eines Vereins dieselbe Meisterschaft, so müssen zuerst die besseren zwei Teams gegen einander spielen. Wer die bessere Mannschaft ist, wird durch die Resultate des Vorjahrs bzw. der Vorrunde bestimmt.

Dies gilt nicht, wenn in zwei Gruppen gespielt wird. Dann wird die beste Mannschaft des Vorjahrs in Gruppe „A“, die zweitbeste in Gruppe „B“ gesetzt. Bei drei oder mehr Gruppen wird analog dieser Regelung auf die Gruppen gleichmäßig verteilt.

Alle übrigen Paarungen bzw. Gruppenzugehörige werden von der Spielleitung gelost.

 

3.7.3    Die Spielleitung entscheidet, wenn aus besonderen Umständen Spielpläne geändert werden müssen. In diesem Fall hat sie alle betroffenen Mannschaften von der getroffenen Entscheidung unverzüglich schriftlich zu unterrichten und der technischen Kommission zu berichten.

 

 

3.8       Meldung zur Teilnahme

 

3.8.1    Teilnahmeberechtigt an Wettbewerben des ÖCV sind nur solche Spieler, die zu Beginn des Wettbewerbs ordnungsgemäß als Mitglied einer Mannschaft durch den zuständigen Verein gemeldet wurden.

 

3.8.2    Ordnungsgemäße Meldung

 

Eine ordnungsgemäße Meldung liegt vor, wenn sie vor Ablauf der Meldefrist in Schriftform bei der Spielleitung eingeht. Sie hat die Vereinszugehörigkeit, die Namen der Spieler und die Mannschaftsaufstellung zu beinhalten.

 

3.8.3    Auch die Teilnahme einer Mannschaft, die für einen Hauptwettkampf direkt qualifiziert ist, muss vom entsprechenden Verein ordnungsgemäß gemeldet werden.

 

3.8.4    Änderungen der Mannschaftsaufstellung, soweit sie nach den Regelungen dieser Wettkampfordnung zulässig sind, sind der Spielleitung vor Beginn des Wettbewerbs bekannt zu geben. Zu beachten ist insbesondere, dass Mannschaften, die direkt oder über eine Vorrunde eine Startberechtigung für den Hauptwettkampf erlangt haben, mit mindestens drei Teilnehmern aus jener Vorrunde am Hauptwettkampf teilnehmen müssen.   

 

3.8.5    Meldeschluss

 

Die oben genannten Meldefristen gelten für alle Mannschaften, auch für direkt qualifizierte Mannschaften.

 

3.8.6    Nenngeld

 

3.8.6.1 Von den Teilnehmern wird vom ÖCV ein Nenngeld gemäß der entsprechenden Ausschreibung erhoben. Das Nenngeld ist vor dem Meldeschluss des betreffenden Wettbewerbs auf das Konto des ÖCV einzuzahlen.

 

3.8.6.2 Bei Nichtantreten einer Mannschaft wird das Nenngeld nicht rückerstattet. Der Verein haftet für die Bezahlung des Nenngeldes seiner angemeldeten Teams.

 

 

3.9       Allgemeine Teilnahmeberechtigung

 

3.9.1    Zur Teilnahme an Wettbewerben des ÖCV sind nur Vereine berechtigt, die ordentliche Mitglieder des ÖCV sind und ihren finanziellen Verpflichtungen dem ÖCV gegenüber nachgekommen sind.

 

3.9.2    Jeder Mitgliedsverein kann beliebig viele Teams zur Teilnahme an Wettbewerben des ÖCV melden.

 

3.9.3    Alle Teilnehmer an Wettbewerben des ÖCV müssen bei einem Verein gemeldet sein. Ein Spieler kann zu Jahresbeginn nur bei einem Verein als aktives Mitglied gemeldet sein.

 

3.9.3.3    Die Spielleitung hat vor Beginn des jeweiligen Wettbewerbs die Teilnahmeberechtigung der Spieler anhand der Mitgliederliste des ÖCV zu überprüfen. Mitglieder werden am Anfang eines jeden Jahres bei dem Schriftführer des ÖCV gemeldet.

 

3.9.4    Freigabe eines Spielers

 

Den Vereinen bleibt es freigestellt, durch Beschluss ihres Vorstandes Spieler an andere Vereine freizugeben. Dieser Beschluss ist dem ÖCV schriftlich vor Beginn des jeweiligen Wettbewerbs vorzulegen.

 

3.9.5    Jeder Spieler darf an einem Wettbewerb des ÖCV nur für eine Mannschaft antreten.

 

3.9.6    Teilnahme von Ausländern

 

Ausländer sind für die Österreichischen Meisterschaften teilnahmeberechtigt, sofern sie seit mindestens 18 Monaten nachweislich ihren ersten/ordentlichen Wohnsitz in Österreich haben und im selben Jahr nicht an einer anderen nationalen Meisterschaft teilgenommen haben.

 

 

4.        Wettbewerbe des ÖCV

 

4.1       Österreichische Staatsmeisterschaften der Damen und Herren

 

4.1.1    Die Teilnahmeberechtigung wird in Art. 3.9 geregelt.

4.1.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf und gegebenenfalls für die Vorrunde wird in Art. 2.2 geregelt.

4.1.3    Spielsystem

 

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften der Damen und Herren werden im Hauptwettkampf, wenn möglich, in einer Round Robin mit Halbfinale und Finale gespielt. Bei mehr als 8 Teilnehmern oder anderen entscheidenden Gründen, ist es jedoch möglich, dieses Spielsystem abzuändern. (z.B. Gruppenspiele und darauffolgende Halbfinale und Finalspiele)

Spiele der Round Robin werden über acht Ends ausgetragen. Halbfinale und Finale gehen über zehn Ends.

 

4.1.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Staatsmeisters der Damen bzw. der Herren.

 

 

4.2       Österreichische Staatsmeisterschaften der Mixed Doubles

 

4.2.1    Die Teilnahmeberechtigung wird in Art. 3.9 geregelt.

 

4.2.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf und gegebenenfalls für die Vorrunde wird in Art. 2.2 geregelt.

 

4.2.3    Spielsystem

 

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften der Mixed Doubles werden im Hauptwettkampf mit Round Robin, Halbfinale und Finale gespielt. Ab acht Mannschaften wird die Round Robin in zwei Gruppen gespielt. Die jeweils Gruppenersten und –zweiten qualifizieren sich dann für das Halbfinale.

 

Alle Spiele werden über acht Ends ausgetragen.

 

4.2.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Staatsmeisters der Mixed Doubles.

 

 

4.3       Österreichische Staatsmeisterschaften der Mixed Teams

 

4.3.1    Die Teilnahmeberechtigung wird in Art. 3.9 geregelt.

 

Insbesondere ist hier zu beachten, dass eine Mannschaft aus zwei Damen und zwei Herren auf alternierenden Positionen bestehen muss. Fällt ein Spieler während eines Spiels aus, ist gemäß WCF Regeln zu verfahren.

 

4.3.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf und gegebenenfalls für die Vorrunde wird in Art. 2.2 geregelt.

 

4.3.3    Spielsystem

 

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften der Mixed Teams werden im Hauptwettkampf mit Round Robin, Halbfinale und Finale gespielt. Ab sechs Mannschaften kann, ab acht Mannschaften wird die Round Robin in zwei Gruppen gespielt. Die jeweils Gruppenersten und –zweiten qualifizieren sich dann für das Halbfinale.

Das Spielsystem wird je nach Anzahl der genannten Mannschaften und der zur Verfügung stehenden Rinks gemacht.

 

Alle Spiele werden über acht Ends ausgetragen.

 

4.3.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Staatsmeisters der Mixed Teams.

 

 

4.4       Österreichische Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren

 

4.4.1    Neben der Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Art. 3.9 sind insbesondere nur solche Spieler teilnahmeberechtigt, die die Zulassungsvorrausetzungen der WCF zur Weltmeisterschaft der Junioren erfüllen und die am 30. Juni des Jahres, in dem die Weltmeisterschaft stattfindet, das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

 

4.4.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf und gegebenenfalls für die Vorrunde wird in Art. 2.2 geregelt.

 

4.4.3    Spielsystem

 

Die Österreichischen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren werden im Hauptwettkampf mit Round Robin, Halbfinale und Finale gespielt. Ab sechs Mannschaften kann, ab acht Mannschaften wird die Round Robin in zwei Gruppen gespielt. Die jeweils Gruppenersten und –zweiten qualifizieren sich dann für das Halbfinale.

Das Spielsystem wird je nach Anzahl der genannten Mannschaften und der zur Verfügung stehenden Rinks gemacht.

 

Alle Spiele werden über acht Ends ausgetragen.


4.4.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Meisters der Juniorinnen bzw. Junioren.

 

 

4.5       Österreichische Meisterschaften der Rollstuhlteams

 

4.5.1    Neben der Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Art. 3.9 sind insbesondere sind nur solche Spieler und Mannschaften teilnahmeberechtigt, die die Zulassungsvorrausetzungen des WCF zur Weltmeisterschaft erfüllen.

 

4.5.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf und gegebenenfalls für die Vorrunde wird in Art. 2.2 geregelt.

 

4.5.3    Spielsystem

 

Die Österreichischen Meisterschaften der Rollstuhlteams werden im Hauptwettkampf mit Round Robin, Halbfinale und Finale gespielt. Ab sechs Mannschaften kann, ab acht Mannschaften wird die Round Robin in zwei Gruppen gespielt. Die jeweils Gruppenersten und –zweiten qualifizieren sich dann für das Halbfinale.

Das Spielsystem wird je nach Anzahl der genannten Mannschaften und der zur Verfügung stehenden Rinks gemacht.

 

Alle Spiele werden über acht Ends ausgetragen.

 

4.5.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Meisters der Rollstuhlteams.

 

 

4.6       Österreichische Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren

 

4.6.1    Neben der Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Art. 3.9 sind insbesondere sind nur solche Spieler und Mannschaften teilnahmeberechtigt, die die Zulassungsvorrausetzungen der WCF zur Weltmeisterschaft erfüllen.

 

4.6.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf und gegebenenfalls für die Vorrunde wird in Art. 2.2 geregelt.

 

4.6.3    Spielsystem

 

Die Österreichischen Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren werden im Hauptwettkampf mit Round Robin, Halbfinale und Finale gespielt. Ab sechs Mannschaften kann, ab acht Mannschaften wird die Round Robin in zwei Gruppen gespielt. Die jeweils Gruppenersten und –zweiten qualifizieren sich dann für das Halbfinale.

Das Spielsystem wird je nach Anzahl der genannten Mannschaften und der zur Verfügung stehenden Rinks gemacht.

 

Alle Spiele werden über acht Ends ausgetragen.

 

4.6.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Meisters der Seniorinnen bzw. Senioren.

 

 

4.7       Österreichische Schulmeisterschaften

 

4.7.1    Die Teilnehmer für österreichische Schulmeisterschaften können Schulen bzw. Schüler sein. Hier gilt die Ausnahmeregel, dass die Schüler auch als Nichtvereinsmitglieder antreten dürfen.

 

4.7.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf wird individuell in der Ausschreibung geregelt.

 

4.7.3    Spielsystem

 

Das Spielsystem wird individuell in der Ausschreibung geregelt.


4.7.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Schulmeisters im Curling.

 

 

4.8       Österreichische Open Air Meisterschaft

 

4.8.1    Die Teilnahmeberechtigung wird in Art. 3.9 geregelt.

 

4.8.2    Die Qualifikation für den Hauptwettkampf wird individuell vom Sportwart geregelt.

 

4.8.3    Spielsystem

 

Das Spielsystem wird individuell vom Sportwart oder vom austragenden Verein (in Absprache mit dem Sportwart) geregelt. 

 

4.8.4    Betitelung

 

Der Sieger des Wettbewerbs erringt den Titel des Österreichischen Curling Open Air Meister.

 

 

5.        Teilnahme an internationalen Wettbewerben

 

5.1       Nominierungsrecht des ÖCV

 

Jeder Spieler ist als Mitglied der jeweiligen ÖCV Nationalmannschaft für den internationalen Wettbewerb vorab formal zu nominieren. Soweit nichts Anderes geregelt ist, hat die Technische Kommission nach Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes die Nominierung auszusprechen. Sie bleibt aus bzw. kann jederzeit widerrufen werden, sofern und soweit ein Spieler bzw. eine gesamte Mannschaft gegen die Wettkampfordnung des ÖCV, den Spirit of Curling oder gegen die Anti Doping Regelungen verstößt.

 

 

5.2       Nominierung für internationale Wettkämpfe mit olympischen bzw. paralympischen Status

 

5.2.1    Die Nominierung der Spieler für einen internationalen Wettkampf mit olympischen (Damen, Herren, Mixed Doubles) oder paralympischen (Rollstuhl-Curling) Status wird im sogenannten Challenge Programm des ÖCV geregelt.

Das Challenge Programm wird jährlich vom Bundestrainer bis spätestens Ende März erstellt und der Technischen Kommission zur Überprüfung vorgelegt. Etwaige Änderungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Vorlage vorzunehmen. Anschließend verabschiedet die Technische Kommission, nach Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes, das Challenge Programm durch Beschluss. Das Challenge Programm ist als dann umgehend den Mitgliedern des ÖCV bekanntzugeben.

 

5.2.2    Das Challenge Programm hat den Umfang der zentralen Maßnahmen, welche die Athleten (Spieler) im Rahmen des Challenge Programms zu bestreiten haben, zu bestimmen. Es bildet die Grundlage für die Nominierung der Athleten in den A-Kader sowie in die jeweilige National-Mannschaft, welche den ÖCV bei internationalen Wettkämpfen mit olympischen oder paralympischen Status vertritt. Die Inhalte des CP sind transparent und nachvollziehbar festzulegen.

 

 

5.3.     Nominierung für internationale Wettkämpfe der Juniorinnen und Junioren

 

5.3.1    Die Nominierung der Spieler für einen internationalen Wettkampf der Juniorinnen und Junioren wird im sogenannten Jugend Challenge Programm des ÖCV geregelt.

 

Das Jugend Challenge Programm wird jährlich vom Jugendcoach bis spätestens Anfang September erstellt und der Technischen Kommission zur Überprüfung vorgelegt. Etwaige Änderungen sind innerhalb von 14 Tagen (wenn möglich zu Schulbeginn) nach Vorlage vorzunehmen. Anschließend verabschiedet die Technische Kommission nach Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes das Challenge Programm durch Beschluss. Das Jugend Challenge Programm ist als dann umgehend den Mitgliedern des ÖCV bekanntzugeben.

 

5.3.2    Das Jugend Challenge Programm hat den Umfang der zentralen Maßnahmen, welche die Athleten (Spieler) im Rahmen des Jugend Challenge Programms zu bestreiten haben, zu bestimmen. Es bildet die Grundlage für die Nominierung der Athleten in den C-Kader sowie in die jeweilige National-Mannschaft, welche den ÖCV bei internationalen Wettkämpfen der Juniorinnen und Junioren (WM, YOG) vertritt. Die Inhalte des CP sind transparent und nachvollziehbar festzulegen.

 

 

5.4.     Nominierung für internationale Wettkämpfe der Seniorinnen, Senioren und Mixed Teams

 

5.4.1    Die Gewinner der jeweiligen österreichischen Meisterschaften im Senioren-, Seniorinnen- und Mixed-Bewerb qualifizieren sich für den jeweiligen internationalen Wettbewerb. Die einzelnen Spieler sind gemäß Art. 5.1 formal zu nominieren.

 

5.4.2    Sollte eine Mannschaft auf die Teilnahme verzichten, so können die Spieler der nächst bestplatzierten Mannschaft der jeweiligen Meisterschaft hierfür nominiert werden.

 

5.4.3.   Sollte keine österreichische Meisterschaft im jeweiligen Bewerb ausgetragen werden, so entscheidet der Bundestrainer gemeinsam mit dem Sportwart über die weitere Vorgehensweise.

 

 

5.5       Sponsoring

 

Die Teilnehmer an internationalen Wettbewerben sind Gesandte des Österreichischen Curling Verbands. Sponsoren dürfen öffentlich und werblich nur nach Absprache mit dem ÖCV vertreten werden. Außerdem sind die internationalen Regelungen zu beachten.

 


5.6       Finanzielle Unterstützung

 

Die vom Österreichischen Curling Verband geleisteten Beiträge zu Europa- und Weltmeisterschaftsteilnahmen werden jährlich vom geschäftsführenden Vorstand des ÖCV neu beschlossen.

 

 

6.      Änderungen der Wettkampfordnung

 

Sofern aus zwingenden Gründen Änderungen kurzfristig vorgenommen werden müssen, gilt jegliche, durch den Vorstand des ÖCV geänderte Regelung als bindend.